Internet der Dinge

Internet der Dinge: Was ist das?

Mit dem Internet der Dinge werden auch immer wieder die Begriffe "vernetzte Dinge", "intelligente Geräte", "Digitalisierung" oder die Bezeichnung "Smart" genannt. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte, Dinge und Maschinen, die wir Menschen Tag für Tag nutzen - zum Beispiel den Kühlschrank, die Beleuchtung, das Auto etc. - bis hin zu Maschinen in produzierenden Unternehmen (Industrie 4.0). Die Idee hinter dem Internet der Dinge ist, dass diese Geräte und Dinge mit der Internet-Technologie miteinander und/oder mit der Umwelt vernetzt werden. Dabei werden Sensoren bzw. Computerchips in die Geräte oder Dinge eingesetzt, die letztlich Daten übertragen. Der Kühlschrank erkennt, wenn zum Beispiel die Milch fast aufgebraucht ist und meldet dies automatisch auf das Smartphone der Besitzer. Übrigens: 43 % der Deutschen haben Interesse an solchen Kühlschrank-Lösungen und wären bereit für diese Technik deutlich mehr zu zahlen. Dies wurde im Rahmen einer repräsentativen Studie der puls Marktforschung festgestellt. Den Anstoß, Geräte und Dinge zu vernetzen, ist auf die Logistik-Branche zurückzuführen. Bei der Suche nach einer Lösung, um Waren schneller und effizienter zu managen, wurde die Idee für diese Vernetzung geboren.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Internet der Dinge: Forschung, Entwicklung und Studie

Das Bundesministerium Wirtschaft und Energie leistet im Rahmen des Bereichs Forschung und Entwicklung unter

einen wichtigen, exemplarischen Beitrag zur Machbarkeit und zum wirtschaftlichen Nutzen einer Vernetzung von Geräten.

 

Das Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik IML hat das Internet der Dinge zu einem der Top-Forschungsthemen ausgerufen. Dabei wird das Internet der Dinge in drei Forschungseinrichtungen abgedeckt.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Eine Studie zum Internet der Dinge des schwedischen Unternehmens Telenor Connexion zeigte auf, dass die Infrastruktur in Deutschland dafür vorhanden ist. Es hakt jedoch an der Nutzung dieses Potenzials. Es besteht definitiv noch Luft nach oben. Dennoch sind fast 50 % der deutschen Unternehmen der Meinung, dass das Internet der Dinge in den kommenden 5 Jahren sehr wichtig oder entscheidend sein wird.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Internet der Dinge: Beispiele

Den Anfang einer Welt der vernetzten Dinge für die breite Masse machten die Fitnessarmbänder, Smart Watches und der gleichen, die auch als Wearables bezeichnet werden. Diese sammeln Daten und zeigen diese direkt an oder übertragen sie auf zweite Geräte wie zum Beispiel ein Smartphone. So lässt sich mithilfe von Wearables beispielsweise die zurückgelegte Strecke sowie die verbrannten Kalorien beim Joggen ermitteln.

 

In einer Studie wurde festgestellt, dass von zehn Smartwatch-Nutzern, neun sich erneut eine Smartwatch kaufen würden - wenn ein Nachfolger-Modell erscheint, aber auch dann, wenn sie kaputt geht.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Die Smartwatch und das Fitnessarmband sind nur der Anfang weiterer datenübertragender Wearables. Als nächste Entwicklungsstufe kann die Datenbrille genannt werden. Wobei bereits ausgereifte Lösungen existieren - allerdings ist die Akzeptanz in der Öffentlichkeit noch sehr zurückhaltend. Im Vergleich: Die Smartwatch und das Fitnessarmband sind vor allem für den privaten Einsatz von Interesse. Die Datenbrille könnte darüber hinaus insbesondere die berufliche Welt ansprechen. Stellen Sie sich vor, dass der Briefträger dadurch seine Arbeit einfacher verrichten könnte. Mit exakt diesem Gedanken spielt aktuell die Deutsche Post. In den Lagerhallen sei die Datenbrille sogar bereits im Einsatz.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Ein deutsches Unternehmen, das in Sachen Internet der Dinge mit einer eigenen Plattform an den Start geht, lautet Bosch. Dabei deckt das Unternehmen gleich mehrere Bereiche wie z.B. Smart Home, Landwirtschaft und Produktion ab. Auf dieser Website können Sie sich einen Überblick über die Bereiche verschaffen. Besonders interessant sind dabei die Videos.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Das Internet der Dinge sowie die damit verbundenen Begriffe Vernetzung, Digitalisierung, Big Data etc. hat natürlich auch die Automobil-Branche auf den Plan gerufen. Neben dem im Fokus stehenden fahrerlosem Fahren, ist zum Beispiel auch das Auffinden eines Parkplatzes ein Thema der Vernetzung von Autos mit ihrer Umwelt. Aufgrund dieser fortschrittlichen Aussichten hat der Stuttgarter Sportwagen-Hersteller Porsche die Tochtergesellschaft "Porsche Digital GmbH" gegründet.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Es bleibt spannend wie sich das Internet der Dinge weiterentwickelt. Vor allem der Automobil-Bereich steht hierbei sicherlich im Zentrum des Interesses. Wann tatsächlich mit einer massentauglichen Lösung eines Selbstfahrenden Autos zu rechnen ist, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur, dass auf diesem Gebiet einiges in Bewegung ist.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch: