Big Data

Big Data: Was ist das?

Es ist nichts Neues, dass beispielsweise Unternehmen großes Interesse an Daten haben. Schlichtweg aus dem einfachen Grund, Kunden noch genauer erreichen zu können. Dabei kann es  sich zum Beispiel um Daten zum Kaufverhalten auf dem Online-Shop handeln. Also welches Produkt wurde am häufigsten gekauft? Wie viele Personen haben den Online-Shop aufgerufen und wie viele davon haben tatsächlich etwas gekauft? Fragen wie diese können mittlerweile ziemlich genau beantwortet werden. Dank des Fortschritts des Internet ist es möglich, Daten in Form von konkreten Zahlen zu erheben und aus diesen Schlussfolgerungen zu ziehen - zum Beispiel erhält man Erkenntnisse darüber, welches Produkt gut läuft und von wem es wann gekauft wird. Unternehmen nutzen diese Daten, um letztlich den Erfolg zu messen. Die Datenverarbeitung wurde seither mit Statistikprogrammen oder auch Datenbanken durchgeführt. Heute bestehen einige digitale Programme, die zur Auswertung der Daten genutzt werden. Dabei werden die Daten meistens automatisch übersichtlich dargestellt. Man muss diese demnach nur noch lesen können und letztendlich die Aktivitäten anpassen. Der große Vorteil ist, dass die Daten in Echtzeit, also live, eingeholt werden können, sodass bei Bedarf sofort reagiert werden kann. 2012 kam der Begriff Big Data auf, da durch die Entwicklung des Internet die Datenmenge immer größer und in sich komplexer wurde.

 

Nicht nur Unternehmen haben die Vorteile großer Datenmengen für sich entdeckt. Auch in anderen Bereichen dienen Daten zur Optimierung der Aktivitäten. Die folgenden Beispiele zum Thema Big Data stehen exemplarisch für diesen großen Trend.

Big Data: Beispiele

Auch im Sport ist das Thema Big Data bereits angekommen. In den USA sind es überwiegend die Football-Klubs, die mit Daten arbeiten. Aber auch in Fussball-Deutschland ist diese neue Form der Vorbereitung auf ein Spiel angekommen. Die deutsche Nationalmannschaft zum Beispiel, arbeitet ebenso mit Daten. Hierbei geht es natürlich um die Analyse des Gegners. Hauptsächlich um Daten einzelner Spieler und wie sich die verschiedenen Aufstellungen auf die Taktik auswirken. Letztlich wird sich davon versprochen, noch besser auf den Gegner eingestellt zu sein.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Selbstfahrende Autos sind für uns fast schon normal. Zumindest die Vorstellung, dass dies demnächst auf den Straßen der Welt stattfinden soll. Denn beinahe wöchentlich gibt es hierzu Fortschritte zu vermelden. Darüber hinaus haben bereits einige Fahrzeuge mit dieser Technik tatsächlich den Weg auf die Straße gefunden. Dass hierbei Big Data im Spiel ist, liegt auf der Hand. Aber auch neuere Autos, die noch von Menschen gesteuert werden, liefern einige Daten. 

 

Grundsätzlich bewegt man sich mit vernetzten Autos auch im Themengebiet Internet der Dinge. Ausführliche Informationen und weitere Beispiele erhalten Sie auf dieser separaten Seite.

 

Zurück zu den Daten - zum einen können diese vom Besitzer bequem über eine App abgerufen werden. So hat man schnell mal den Reifendruck geprüft, ohne an die Tankstelle zu fahren und sich die Hände schmutzig zu machen. Zum anderen haben auch Werkstätte und Autohäuser so die Möglichkeit, Daten wie zum Beispiel den Kilometerstand abzurufen, um den Besitzer dann hinsichtlich der fälligen Inspektion mit einem passenden Angebot zu kontaktieren.

 

Auch einige KfZ-Versicherungen sind auf Big Data aufmerksam geworden und bieten laut ADAC Motorwelt Ausgabe Januar 2016 ab 2016 einen Tarif an, der Autofahrer/-innen, die sich an die Verkehrsvorschriften halten und einen angemessenen Fahrstil haben, belohnen soll. Wie das funktionieren soll? Über einen Sender im Auto werden Daten zu Geschwindigkeit, Bremsverhalten, Uhrzeit etc. an die Versicherung übermittelt, die dann ein individuelles Profil erstellt und daraus den Betrag für die Versicherung ermittelt.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch: