web 3.0

Web 3.0: Was ist das?

Mit dem Zeitalter des Web 3.0 ändert sich erneut die Nutzung des Web. Das Web 3.0 steht dabei unter dem Motto "intelligentes Web". Die Weiterentwicklung in diese Richtung ist nicht nur logisch, sondern war abzusehen. Warum? Im Rahmen des Web 2.0 hat theoretisch jede Person die Möglichkeit, im Web Inhalte einzustellen. Dies wurde natürlich nicht nur von Privatpersonen gemacht, auch Unternehmen, Institutionen etc. haben hier eine Chance gesehen, sich zu präsentieren. Das führte dazu, dass mittlerweile so viele Inhalte existieren, dass es schon wieder schwierig wird, den passenden zu finden. Die Menschen können diese Masse an Informationen also unmöglich wahrnehmen. Die Folge ist eine regelrechte Überflutung an Informationen. Die Lösung für dieses Problem, das durch die exzessive Nutzung des Web 2.0 entstand, lautet Web 3.0 - Google, Facebook und Co sollen Inhalte und Informationen genau verstehen, diese kategorisieren und nach der jeweiligen Relevanz des Nutzers bereitstellen. Das würde bedeuten, dass Daten und Informationen, die Sie interessieren oder zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigen, automatisch erscheinen. Die jeweiligen Systeme können anhand von Daten wie beispielsweise Nutzerverhalten und Standort in Zusammenhang mit komplexen Algorithmen "lernen", welche Informationen Sie benötigen bzw. als wichtig erachten. Google, Facebook und Amazon tun dies bereits.

mehr Fakten hierzu ? siehe auch:

Web 3.0: Beispiel

Wenn Sie zum Beispiel auf Ihrem Smartphone die Suchmaschine Google nutzen, dann nutzen Sie meist auch Google Now. Dieser Dienst listet Ihnen unterhalb des Suchfeldes, Informationen zu dem Ort an dem Sie sich befinden auf. Meistens sind dies Informationen zum Wetter, zu Sehenswürdigkeiten in der Umgebung und aktuelle Artikel. Sie können aber auch selbst noch eingreifen. In den Einstellungen zu Google Now können Sie ganz gezielt angeben, über welche Themengebiete Sie informiert werden wollen. Ein wichtiges Schlüsselwort im Zusammenhang dieser Entwicklung lautet "Beziehung". Die spannende Frage, um die sich alles dreht lautet: wer steht mit wem oder mit was in Beziehung? Und wie? Dies ist natürlich von zentraler Bedeutung, um Informationen und Daten zielgenau auszuliefern. Wie anfangs erwähnt, ist dies jedoch erst der Anfang. Wenn Sie sich selbst ein Bild davon machen möchten, wie zukünftig Beziehungen zwischen Daten, Apps, Themen etc. gesteuert werden können, besuchen Sie die folgende Website https://ifttt.com/ und laden sich die entsprechende App "IF by IFTTT" herunter, um es selbst auszuprobieren, was mit dem Web 3.0 noch auf uns zukommen wird.

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